Wie auch schon vor 20 Jahren findet der Worldcup in Frankreich statt. Dies klingt vielversprechend, ein Jubiläum der besonderen Art.
Alles was Rang und Namen hat ist mit dabei, sowohl als Teilnehmer aber auch als Botschafter dieser wundervollen Sportart, APNOE.
Auch ich darf Deutschland vertreten, wir starten als Team. Zusammen mit Doris Hovermann, Ilka Michaelis und Ines Jurkschat. Bei den Männern haben sich qualifiziert, Ulrich Wulff, Deniz Asumann, Tommy Reiner.
Damit alles reibungslos abläuft unterstützt uns als Coach Andreas Falkenroth. Er ist ebenfalls ein erfahrener Wettkämpfer, AIDA Intructor Trainer, Yoga Trainer und AIDA International Judge.
Wir starten in den Disziplinen: CWT, DYN, Statik. Die Punkte von allen Startern pro Team werden zusammengezählt.
Unser Ziel ist es, so nah wie möglich am Treppchen zu stehen, aber natürlich auch Spaß zu haben.
Ich glaube Beides ist möglich.
dies wünscht Euch von Herzen Eure Moni
Ich möchte mich auf diesen Weg bei allen bedanken die mich unterstützt haben, egal in welcher Form. Vielen Dank auch an alle mit denen ich beim Tauchen viel Spaß gehabt habe und freue mich schon auf ein sicher spannendes und wasserreiches neues Jahr.
Bis zum nächsten Event Eure Moni
Viele haben gesagt, "mach doch mal eine Pause, nach so einem großen Event wie der Weltmeisterschaft mußt Du erst einmal ausspannen".
Warum eigentlich ??? Ich finde das muß jeder für sich selbst entscheiden.
So ging es Schlag auf Schlag. Direkt 2 Wochen nach der WM fand der RMC, unser Wettkampf in Wiesbaden,statt. Der lief nicht ganz so gut. Nun könnte man meinen die Luft ist raus, aber nein, direkt 1 Woche später in Wien konnte ich in DYN mein PB (personal best)um 6m auf 115m verbessern. Da wußte ich, es gibt keine Regel und wenn dann muß die jeder für sich persönlich herausfinden. Wieder 2 Wochen danach, "Die lange Nacht des Apnoe" in Berlin. Dies ist schon ein Traditionswettkampf mit einer besonderen Disziplin, 16x50 m Streckentauchen.Ich habe 4x im Training geübt und war glücklich das ich unter 30min geblieben bin, immerhin 2. Platz in der Gesamtwertung und ein Pokal. Dafür das wir diese besondere Disziplin nur so aus Spaß mitgemacht haben, ist das ja garnicht so schlecht. Nächstes Jahr wird es besser sein.
Silvia und ich, beide vom TCW, konnten uns für dieses großartige Event qualifizieren.Seit dem Frühjahr 2011 gibt es wieder eine Nationalmannschaft von AIDA, diese Athleten vertreten Deutschland bei nationalen und internationalen Wettkämpfen und Events. Wir reisten ganz gemütlich mit dem Wohnmobil an. Man fährt etwas langsamer, dafür aber streßfreier. Es fehlt einem ja an Nichts, Cappuccino, Espresso, Schnitzel mit Nudeln und ein Bett für die Nacht, das alles hatten wir, wann immer wir wollten.
In Lignano angekommen testeten wir gleich mal das Olympiabecken, man hat uns nicht zuviel versprochen, ganz tolle Wasserqualität man fühlte sich sofort wohl und das alles ohne Chlor. Wir waren nicht die Ersten die schon 36 Stunden vor dem offiziellen Beginn ein Gefühl für das Wasser bekommen wollten.Erste Begegnung mit den ganz Großen der Welt, William Trubridge tummelte sich auch im Wasser, Jenna aus USA und Gay aus Neuseeland fast unscheinbar, als wäre er nur mal so zum Urlaub hier.Im Hotel begrüßte uns Kathryn Nevatt, ebenfalls Weltspitze aus Neuseeland. Sie sieht aus wie die Kleine von nebenan. Ja, aber wie muß man aussehen um über 150m zu tauchen? Die Frauen haben es gezeigt, im Gegensatz zu den Männern, die oft sehr muskulös und durchtrainiert sind, wirken sie oft unscheinbar, ich habe Hoffnung.
Am nächsten Tag reisten auch Katja, Barbara und Stefan an, AIDA Deutschland war komplett.
Es fehlten nur Wenige der Weltklasseathleten. Nach einer schönen Eröffnungszeremonie starteten gleich die ersten Vorläufe in DNF, ich versuchte mir einzureden, dies ist ein ganz normaler Wettkampf, nur etwas im größeren Stil. Mit meinen 91m qualifizierte ich mich ins Finale. In DYN erreichte ich auch PB, 109 m. Stefan und ich waren die Einzigsten die mit Bifins angetreten sind, anfangs wurden wir leicht belächtet, ja aber nach meinem Ergebnis hat mir sogar der Saftydiver gratuliert.
Statik ist nicht meine Lieblingsdisziplin, man muß sich immer so quälen.....aber auch hier PB mit 5:15 min. Danke Silvia, du bist ein Supercoach.In der Endwertung belegte ich den 18.Platz
Zwischendurch war auch mal Zeit am Strand zu relaxen, es kommt Urlaubsfeeling auf, wenn da nicht immer diese Wettkämpfe wären.
Die Finale wurden live im Internet übertragen, das machte die Angelegenheit noch aufregender,wieder PB 100m in DNF, da mußte ich ganz schön kämpfen,aber es hat sich gelohnt, 14. Platz.
Zusammenfassend, ein super tolles Event, kein Kongurenzkampf ausserhalb der Olympiahalle, alle super nett und relaxt drauf. Mit Venezuela hatten wir von Beginn an viel Spaß,die Schweiz (1Teilnehmer,Rodolpho) haben wir "adoptiert" und nicht zu vergessen, es gab auch einen neuen WR bei den Männern, Goran Colak, Kroatien, in DYN 273m, die ganze Halle hat getobt. Gänsehaut pur und das nicht nur bei ihm.
Wenn es klappt, dann bin ich gerne beim nächsten mal wieder mit dabei.
Was macht man zwei Tage bevor man zu so einen großen Event fahren darf? Merkzettel schreiben? E-Mails checken? Koffer packen ? Natürlich, all das habe ich gemacht, wie immer kurz vor knapp.
Aber am Samstag bin ich mit meinem Liebsten in die Natur gefahren.
Wir haben die Stille des Waldes gesucht und gefunden, an wunderschönen Felsformationen entlang, einfach abschalten und geniessen.
Anne, Andreas, Jens und ich wollten noch die schonen Tage im September nutzen und fuhren an den Brechtsee.
Die Boje setzten wir auf 15 m, die Sicht war recht gut. Unsere Tieftauch- und Rettungsübungen liefen wunderbar, es gab wie immer beim Apnoetauchen glückliche Gesichter. Danach noch ein wenig Ortserkundung am Ufer entlang, gleich zu Beginn ein Hecht. Ja, auch in deutschen Seen gibt es einiges zu sehen.
Es gibt beim VDST seit 2011 ein neues Brevet: AT**** Apnoe-Sicherungstaucher. Als diese Brevetierung noch in der Vorbereitung war, habe ich für mich beschlossen, das mußt du unbedingt machen, denn hier liegt das Hauptaugenmerk auf SICHERHEIT. Ganz wichtig für mich waren die Tieftauchübungen, denn hier geht es darum, mehrmals hintereinander eine Tiefe von 30 und mehr Meter zu tauchen um auch ambitionierten Teilnehmern, die über das üblichen Maß hinaus (25m) tauchen, Sicherheit zu vermitteln. Bundesweit bin ich die 10. die dieses Brevet bestanden hat. Ich hoffe das sich noch viele entschließen werden, dieser anspruchsvollen Herausforderung gewachsen zu sein. Anforderung AT**** siehe Linkliste Seite 47 der DTSA Ordnung
An Christi Himmelfahrt fand im Kreidesee Hemmor ein Probewettkampf im Tieftauchen statt, organisiert und durchgeführt von Ute Geßmann Sportofficer und Judge von AIDA International. In Hemmor gibt es eine Plattform mit Counterbalancesystem, so das auch bei größeren Tieftauchversuchen die Sicherheit gewährleistet ist.
Wichtig beim Tieftauchen das Handling mit dem Lanyard, dies ist ein Sicherungsseil zwischen Taucher und Führungsseil, sowie die Wende in der Tiefe.
Samstag ging es weiter nach Antwerpen. Leider hatten wir vom Wiesbadener Tauchclub krankheitsbedingte Ausfälle, so das ich ganz alleine starten mußte. Mein Lebensgefährte begleitete mich, da er aber überhaupt keine Apnoetaucher ist, mußte ich ihm noch Anweisung geben, was man als Couch zu tun hat, danach ging es direkt in den Pool zur Statik. Er hat seine Sache super gemacht, denn ich habe Bestzeit erreicht, 5:03 min. , danke Schatzi
Es war einfach eine wunderbare Woche, die Hilfe und der Zusammenhalt unter allen APTL Anwärtern war einmalig.
Wir hatten nicht nur viel Streß sondern auch viel Spaß. Der Tag begann 7 Uhr mit Yoga und endete spät abends mit Lernen. Sogar unserer Prüfer konnten nach der Woche noch lachen und wir sowieso, denn wir hatten unsere Prüfung erfolgreich bestanden.
Foto: Shari und Curt